Arbeitsausschuss Metallbörse (AMB)
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Metallische Rohstoffe sind für die moderne Industriegesellschaft unverzichtbar. Oftmals werden sie gerade dort benötigt, wo die natürlichen Ressourcen nur spärlich vorhanden sind. Deutschland - arm an natürlichen Rohstoffen - muss sich diese weitgehend auf den Weltmärkten beschaffen. An vielen Stellen der Erde werden Erze gefördert und Neumetalle erzeugt. Ein Zentrum des internationalen Metallhandels sind die Metallbörsen, insbesondere die London Metal Exchange (LME). Börsengeschäfte sind entweder Kassageschäfte, bei denen Lieferung und Zahlung innerhalb kürzester Zeit stattfinden, oder Termingeschäfte, die erst zu einem späteren Zeitpunkt zu erfüllen sind. Ganz überwiegend erfolgt die Erfüllung durch Gegengeschäfte. Zu einem geringen Prozentsatz werden die Verträge durch Materialanlieferungen oder -abnahmen aus den Lagerhäusern erfüllt. Die Kernfunktionen
der LME sind:
Im Rahmen der AMB-Sitzung vom 8. November 2004 in Düsseldorf konnte als Vertreter der Londoner Metallbörse Michael R. Cotterill, Manager of Physical Operations an der LME, begrüßt werden. Er hob hervor, dass das Jahr 2004 ein positives Jahr für den weltweiten Metallhandel gewesen sei. In diesem Zusammenhang erwähnte er den Einfluss Chinas auf die Marktentwicklung, der einem deutlichen Rückgang der Bestände in den lizensierten Lagerhäusern der LME bewirkte. Ein weiteres Thema der Sitzung war die Lagerhauspolitik der LME und die damit verbundene Frage einer verbesserten Qualitätssicherung der eingelagerten Metallbrands. Diskutiert wurden auch die bereits terminierteEinführung des Kunststoff-Kontraktes und die Möglichkeit eines möglichen Stahl-Kontraktes.
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