Der Verband Deutscher Metallhändler

 

Die Wurzeln des VDM gehen auf das Jahr 1907 zurück, als sowohl in Berlin als auch in Hamburg engagierte Metallhändler Vereine gründeten, deren Ziel es war, Metallbörsen in diesen Städten zu etablieren. Aus diesen Vereinen ging dann recht schnell der VDM mit Sitz in Berlin hervor. Seither hat sich der VDM zu einem modernen Dienstleistungsverband weiterentwickelt, der als Bundesverband des NE-Metallgrosshandels und der NE-Metallrecyclingwirtschaft seinen über 130 Mitgliedsunternehmen ein breit gefächertes Leistungsangebot zur Verfügung stellt.

1907 - im Zeitalter der Nationalstaaten - blieb die Mitgliedschaft des VDM ausschließlich auf Deutschland beschränkt. Heute wächst Europa zu einer Wirtschaftseinheit zusammen. So ist es nicht verwunderlich, daß sich auch Unternehmen aus benachbarten Staaten dem VDM anschlossen, denn Deutschland ist ein wichtiger Markt für NE-Metalle. Ohne nennenswerte eigene geologische Vorkommen werden hier rund zehn Prozent der weltweiten Nachfrage an Produkten aller Art eingesetzt. Der überwiegende Teil der Mitgliedsfirmen wird als reiner Handelsbetrieb geführt, etwa 20 Prozent der Unternehmen sind Hütten-, Umschmelzbetriebe oder Halbzeugwerke mit einer bedeutenden Handelsabteilung.

2006 benannte sich der VDM in Verband Deutscher Metallhändler e.V. um und verlegte seinen Sitz von Bonn nach Berlin. Von dort aus betreibt er Lobbyarbeit in den für den Metallhandel wichtigen Zentren in Berlin, Bonn, Brüssel, Düsseldorf und London. In die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsprozesse kann so die Fach- und Branchenkenntnis des Metallhandels unmittelbar eingebracht werden. Gemeinsamkeit macht stark. Deshalb bildete der VDM mit dem BDSV (Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V.) den Gesamtverband der Stahl- und NE-Metall-Recycling-Wirtschaft. Darüber hinaus ist der VDM Mitglied im "Bureau of International Recycling" (B.I.R.), dem weltweiten Zusammenschluß der Recyclingwirtschaft, und in der "European Metal Trade and Recycling Federation" (EUROMETREC), dem Zusammenschluß des europäischen Metallhandels, der die Interessen der nationalen Branchen bei der Kommission der Europäischen Union in Brüssel vertritt. Seit einigen Jahren gewinnt die Mitarbeit in internationalen Gremien wegen der weltweiten Regelungen der grenzüberschreitenden Verbringung von sekundären Rohstoffen im Rahmen der Baseler Konvention ("Abfälle zur Verwertung") zunehmend an Bedeutung.

Die thematische Arbeit innerhalb des Vereins ist in Arbeitsausschüssen organisiert. Nähere Informationen hierzu finden Sie hier auf dieser Internetpräsentation.


Unser Service für Mitglieder

· Über 150 Rundschreiben jährlich mit aktuellen Themen
· Wöchentliche Preisübersichten als wichtige Marktinformation
· DER METALLMARKT - statistischer Dienst
· DER METALLHANDEL - Informationen über Steuer, Recht, Wirtschaft, den VDM und über die Metallwelt
· Regelmäßige Schulungen zu Themen wie Materialkreisläufe, Börse, Recycling-Technologien etc.
· Regionale Treffen der Metallhändler - Informationsaustausch zu aktuellen Themen
· Schiedsgericht und Schlichtungsverfahren
· Individuelle Beratung bei Einzelfragen
· Zertifizierungshilfe und -vorbereitung (Qualitätsmanagement, Entsorgungsfachbetrieb)


Vorstand und Geschäftsführung

Rita Dapont, Metallverwertung München GmbH & Co KG, München (Vorsitzende)
Peter Haslacher, Metallhandelsgesellschaft Schoof & Haslacher mbH & Co. KG, München
(1. stellvertr. Vorsitzender)
Hans-Gerhard Hoffmann, Norddeutsche Affinerie AG Recycling, Lünen (2. stellvertr. Vorsitzender)
Hans Müller, Scholz Recycling GmbH, Erfurt (Schatzmeister)

Michael Bruch, Carl Bruch Metallgroßhandlung GmbH, Dortmund
Gabriela Grillo, Wilhelm Grillo Handelsgesellschaft mbH, Duisburg
Peter Kasimir, Curef GmbH Metall- und Kunstoffhandel, Ennepetal
Helmut Nagl, Salzburger Metall- & Kabelverwertungs-Ges.mbH, A-Bürmoos
Thomas Reuther, TRIMET Aluminium AG, Gelsenkirchen
Jost Hinrich Stachow, GMH Jost-Hinrich Stachow GmbH, Goslar

Ralf Schmitz, Geschäftsführer VDM